BioMed

Print Friendly, PDF & Email

BioMed

Im Rahmen des Projektes Biotechnologien und Fortgeschrittene Medizinische Technologien (BioMed) – werden 21 Forschungsaufgaben bearbeitet.

Hauptgebiete der Forschung:

  • Anwendung von Bionanomaterialien in der Diagnostik und Therapie
  • Erarbeitung von neuen Medikamenten und deren Nutzungsformen
  • Suche nach neuen diagnostischen Strategien in der Prävention und Behandlung von Krankheiten
  • Biobanken, Biomarker und Therapien mit Stammzellen

Im Rahmen der Projektabwicklung wurden bis jetzt (07.04.2015) 28 Patente angemeldet und 3 zuerkannt.

Verzeichnis der Produkte, die im Rahmen der Forschungsarbeiten der Wissenschaftler des EIT+ im Projekt BioMed erarbeitet wurden:

  1. Bionanoteilchen für Bilddarstellung und Verabreichung der Wirkstoffe an die pathologisch veränderten Stelle
  2. Verbinder (ang. linker), die eine spezifische Präsentation, Freisetzung und Aktivierung der in der Therapie eingesetzten Substanzen an den pathologisch veränderten Stellen ermöglichen;
  3. Halluzinogene Substanzen in ausgewählten Arten polnischer Pilze, Methoden der Analyse in den Körperflüssigkeiten
  4. Diagnostiktests für chronische Knochenmarkleukämie
  5. Leinenverband
  6. Stabile, chirale Hemiaminale des Typs ArCH(OH)(NHR), die in vielen therapeutisch interessanten Verbindungen angewendet werden können und antibakterielle, krebshemmende und fungizide Eigenschaften haben.
  7. Neue synthetische Arzneimittel gegen Osteoporose und Enzyminhibitore als potentielle Mittel gegen Knochentumore (und andere Gewebearten)
  8. Originelle, supramolekulare Formen von therapeutischen Substanzen
  9. Verfahren zur Erzeugung von Nanoträgern für Medikamente für Enkapsulierung von Photosensibilatoren in Präparaten pflanzlichen Ursprungs, die als entzündungshemmende, fungizide oder krebshemmende Mittel eingesetzt werden.
  10. Verfahren zur Herstellung von biologisch abbaubaren Polymeren, die leicht zu unbedenklichen, durch den Körper auszuscheidenden oder durch den Körper aufzunehmenden Produkten hydrolytisch biodegradiert und dann für die Synthese des Medikament-Polymer-Konjugats verwendet werden
  11. Molekulare Modellierungstechniken zur Unterstützung des rationalen Entwerfens von Inhibitoren, Biokatalysatoren, Sensoren oder molekularen Schaltern
  12. Sequenzen der in der Umgebung von Cd2+-Ionen katalytisch aktiven HDV-Ribozyme, die verwendet für die Konstruktion von Biosensoren dazu dienen, diese toxischen Metallionen in Körperflüssigkeiten, Nahrungsmitteln nachzuweisen bzw. die Verseuchung der Umwelt zu überwachen
  13. Auswählen von bestimmten Makromolekülen als potentiellen Zielen in der Therapie, die gegen untersuchte Pathogene gerichtet ist
  14. Nichttoxische, immunogene antibakterielle Impfstoffe, die das Entstehen von Antikörpern mit Eigenschaften induzieren, die vor durch gramnegative Bakterien und endotoxischen Schock hervorgerufenen Infektionen schützen können
  15. Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung der Periodontopathien; Erarbeitung von neuen antibakteriellen Verbindungen, die zur Blockade oder Eindämmung des Metabolismus, der das Häm als Cofactor benutzt; Entwerfen von therapeutischen Verbindungen, die den Entzündungszustand mildern, sowie Vorbereiten von Diagnostiktests.
  16. Biochemische Marker für schnelles und spezifisches Nachweisen und Identifikation von bakteriellen Pathogenen sowie eigenartigen Markerantikörpern; Verfahren zur Untersuchung der Murein und Endotoxine, der für die Entwicklung der Sprämie wichtigen Faktoren, Einführung von neunen Eiweißträger für Konjugatimpfstoffe
  17. Hilfsmarker in der Diagnose fürs Aufstellen von Prognosen sowie Prädikationen bei verschiedenen Typen von Krebskrankheiten
  18. Erzeugung von Biomaterialien, die in vielen Bereichen der Regenerationsmedizin Anwendung finden
  19. Erarbeitung von neuen Inhibitoren gegen die krankheitserregende Bakterie E. coli
  20. Ausarbeitung eines neuen Verfahrens zur Bindung von Antikörpern an Nanodetektor, der selten auftretende Blutzellen nachweist

Priorität I. Anwendung von neuen Bionanomaterialien in der Therapie und Diagnostik

Aufgabe 1.1. Gewinnung und Beschreibung der Bionanomaterialien für spezifische medizinische Anwendungen

Aufgabe 1.2. Entdeckung von halluzinogenen Substanzen

Aufgabe 1.3. Identifikation von molekularen Eigenschaften der Krankheiten, die mit einer Dysfunktion ausgewählter Kernrezeptoren verbunden sind und deren Anwendung in der Diagnostik

Aufgabe 1.4. Herstellung eines optimierten Leinenverbandes auf Basis von Leinenfasern, die Polyhydroxybuttersäure synthetisieren

Priorität II. Neue Arzneimittel und ihre Nutzungsformen

Aufgabe 2.1. Antibiotika auf Basis von neuen Hemiaminalen

Aufgabe 2.2. Therapie der Zivilisationskrankheiten – innovative Krebs- und Osteoporosemittel

Aufgabe 2.3. Supramolekulare Formen der bioaktiven Substanzen – vom Projekt zum Produkt

Aufgabe 2.4. Nanoenkapsulierung der pharmazeutischen Erzeugnisse

Aufgabe 2.5. Biologisch abbaubare Polymere für die Herstellung von Arzneimitteln und für Anwendungen in der Chirurgie und in der Prothetik

Aufgabe 2.6. Anwendung der neuen Techniken zur molekularen Modellierung, die rationales Entwerfen von Inhibitoren, Biokatalysatoren und molekularen Schalter unterstützen

Aufgabe 2.7. Modulation der katalytischen Aktivität von RNA-Enzymen. HVD-Ribozyme als potentielles Ziel der virusfeindlichen Therapie und nützliche Biosensoren

Priorität III. Neue Strategien für Diagnostik, Prävention und Behandlung von bakteriellen Krankheiten

Aufgabe 3.1. Replikations- und Segregationsmechanismen der bakteriellen Chromosomen – Suche nach neuen Zielen in der Therapie, die gegen bestimmte Pathogenen, Helicobacter pylori und Mycobacterium tuberculosis (Leiterin: Prof. dr hab. Jolanta Zakrzewska-Czerwińska)

Aufgabe 3.2. Antibakterielle Impfstoffe der neuen Generation: Erzeugung, immunchemische Eigenschaften, Schutzeigenschaften

Aufgabe 3.3. Nutzung der Mechanismen der Aufnahme von Eisen und Häme durch die Bakterien Porphyromonas gingivalis bei der Prävention und Behandlung von Periodontopatie

Aufgabe 3.4. Diagnostik und Prävention von bakteriellen Erkrankungen

Aufgabe 3.5. Fortgeschrittene Diagnostik von Krebserkrankungen

Aufgabe 3.6. Erarbeitung von Inhibitoren für die krankheitsauslösende Baketrie E. coli

Aufgabe 3.7. Erarbeitung einer neuen Methode zur Bindung von Antikörpern an den Nanodetektor, der seltene Zelle in Blut aufspürt

Priorität IV. Biomarker, Biobanken und Stammzellentherapien

Aufgabe 5.1. Erstellung und Entwicklung einer Biobank

Aufgabe 5.2. Bewertung der Möglichkeiten der Regeneration der Verletzungen von Knochen- und Nervengewebe mit Hilfe von autologischen Stammzellen, die aus dem Fettgewebe und Knochenmark mit Hilfe von Biomaterialien isoliert werden.

Aufgabe 5.3 Epineural Jacket (Epi-J) for Enhancement of Nerve and Tissue Regeneration

Aufgabe 5.4 Entwicklung einer biomimetischen Nische unter den Bedingungen von in vitro zwecks Förderung der Differenzierung von menschlichen induzierten pluripotenten Stammzellen in Richtung Gliazellen: Hybridverbindungen der auf Kollagen der gestützten Biomaterialien Typ 3D sowie niedriger Sauerstoffkonzentration und epigenetischer Stimulation

Anna Laskowska – BioMed Projektleiter
tel. + 48 727 665 508, email: anna.laskowska@eitplus.pl

Prof. dr hab. Jacek Otlewski – Program Koordinator

Aufgabenleiter:

prof. dr hab. Jacek Otlewski – Aufgabe 1.1.
prof. dr hab. Piotr Wieczorek – Aufgabe 1.2.
dr hab. Ewa Marcinkowska – Aufgabe 1.3.
prof. dr hab. Jan Szopa-Skórkowski – Aufgabe 1.4.
prof. dr hab. Leszek Ciunik. – Aufgabe 2.1
dr Zdzisław Kiełbowicz – Aufgabe 2.2.
prof. dr hab. Aleksander Sikorski – Aufgabe 2.3.
prof. dr hab. Andrzej Gamian – Aufgabe 2.4.
prof. dr hab. Piotr Sobota – Aufgabe 2.5.
dr hab. Tadeusz Andruniów – Aufgabe 2.6.
prof. dr hab. Małgorzata Jeżowska-Bojczuk – Aufgabe 2.7.
prof. dr hab. Jolanta Zakrzewska-Czerwińska – Aufgabe 3.1.
prof. dr hab. Czesław Ługowski – Aufgabe 3.2.
dr hab. Teresa Olczak – Aufgabe 3.3.
prof. dr hab. Andrzej Gamian – Aufgabe 3.4.
prof. dr hab. Piotr Dzięgiel – Aufgabe 3.5.
dr Wiesław Świętnicki – Aufgabe 3.6.
prof. dr hab. Maciej Zabel – Aufgabe 3.7.
dr Łukasz Kozera – Aufgabe 5.1.
dr Krzysztof Marycz – Aufgabe 5.2.

Autor: Wrocławskie Centrum Badań EIT+, Opublikowano: 15.01.2016
plusfontminusfontreloadfont